Dr. Stefan Lahnsteiner wird am 10.11.2020 im WIFI Niederösterreich in St. Pölten bei einer Veranstaltung der HYGline® GmbH einen Vortrag zum Thema „Risiko versus Haftung“ halten. Nähere Infos zur Veranstaltung: http://www.hygline.at

Das Institut für Versicherungswirtschaft an der JKU Linz veranstaltet am 05.09.2019 einen Weiterbildungstag. Dr. Stefan Lahnsteiner wird dabei gemeinsam mit Univ.-Prof. Mag. Dr. Andreas Riedler einen Vortrag zur fahrlässigen Herbeiführung des Versicherungsfalles halten.

Ein Arbeitnehmer behält den Anspruch auf Entgelt, wenn er durch wichtige, seine Person betreffende Gründe ohne sein Verschulden während einer verhältnismäßig kurzen Zeit an der Leistung seiner Dienste verhindert wird. Wenn somit derartige Hinderungsgründe vorliegen, die dazu führen, dass ein Arbeitnehmer nicht oder nicht pünktlich den Dienst antreten kann, liegt ein Dienstverhinderungsgrund vor, bei dem eine Entgeltfortzahlungspflicht des Arbeitgebers besteht.

Zu solchen Hinderungsgründen zählen auch Verkehrsstörungen, die zum Beispiel durch Naturereignisse wie starken Schneefall verursacht werden. Da die Dienstverhinderung des Arbeitnehmers „ohne sein Verschulden“ erfolgen muss, muss geprüft werden, ob ihm eine andere Wegstrecke zumutbar und ob die Verkehrsstörung für ihn vorhersehbar war. Für den Entgeltfortzahlungsanspruch ist es erforderlich, dass der Arbeitnehmer den Weg zur Arbeit nicht in zumutbarer Art und Weise anders zurücklegen kann. Ein Arbeitnehmer hat daher alles Zumutbare zu unternehmen, um zur Arbeit zu kommen.

Dr. Stefan Lahnsteiner hat als Vortragender an der Seminarreihe „DigiHealth“ der FH Oberösterreich teilgenommen, welches vom Medizintechnik-Cluster gemeinsam mit der FH Oberösterreich und der R’n’B Medical Software Consulting GmbH veranstaltet wurde. Dabei hat er insbesondere zu den Themen Gewährleistung, Schadenersatzrecht, Produkthaftung und E-Commerce-Gesetz referiert.

Dr. Stefan Lahnsteiner hat für die R’n’B Medical Software Consulting GmbH einen Blogbeitrag zur verschuldensunabhängigen Gefährdungshaftung für fehlerhafte Produkte verfasst. Dabei ist er insbesondere auf Medizinprodukte eingegangen. Der Blogbeitrag ist unter folgender Adresse abrufbar: https://www.rnb-consulting.at/doku/doku.php/blog/2017/0911_verschuldensunabhaengige_gefaehrdungshaftung_fuer_fehlerhafte_produkte

Dr. Stefan Lahnsteiner hält am 09.04.2018, 09:30 – 13:30 Uhr, ein Seminar zur groben Fahrlässigkeit gemäß § 61 VersVG. Die Teilnehmer erhalten eine systematische Darstellung sowie einen vertiefenden Einblick zur grob fahrlässigen Herbeiführung des Versicherungsfalles nach § 61 VersVG. Ob und unter welchen Voraussetzungen ein Verhalten als grob oder leicht fahrlässig zu beurteilen ist (und der davon abhängigen möglichen Leistungsfreiheit des Versicherers sowie weitergehender Rechtsfolgen) wird einer eingehenden Analyse unterzogen. Die Vermittlung des Tatbestandes und der Rechtsfolgen erfolgt unter Berücksichtigung der aktuellen Judikatur und anhand von Fallbeispielen, Fallprüfungsschema, Checklisten sowie tabellarischen Übersichten.

Nähere Infos folgen unter http://www.gvfw.at/

Nach einer aktuellen Entscheidung des Obersten Gerichtshofes (6 Ob 207/15g) ist die Formunwirksamkeit eines Gesellschaftsvertrags zwar ein Eintragungshindernis, sie wird aber durch die (irrtümliche) Eintragung geheilt. Weiterlesen

Der Oberste Gerichtshof hatte in der Entscheidung 7 Ob 58/13z folgenden Sachverhalt zu beurteilen:

Die Kläger hatten mit der Beklagten (Versicherung) einen Reiseversicherungsvertrag für eine Reise vom 05.12.2011 bis 11.01.2012 abgeschlossen. Gemäß den zugrundeliegenden AVB besteht kein Versicherungsschutz für Ereignisse, die vorsätzlich oder grob fahrlässig durch den Versicherten herbeigeführt werden.

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